Konzept BMW i.
BMW i steht für visionäre Fahrzeuge und Mobilitätsdienstleistungen, inspirierendes Design sowie für ein neues Verständnis von Premium, das sich stark über Nachhaltigkeit definiert. Mit BMW i verfolgt die BMW Group einen ganzheitlichen Ansatz: Mit maßgeschneiderten Fahrzeugkonzepten, einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette und einer ganzen Reihe von ergänzenden Mobilitätsdienstleistungen definiert BMW i das Verständnis von individueller Mobilität neu.
BMW i – Born Electric.
Mit BMW EfficientDynamics verfolgt BMW sein langfristiges Ziel, Effizienz mit Fahrfreude zu kombinieren. Durch kontinuierliche Optimierungsmaßnahmen unserer Fahrzeuge, wie z. B. konsequente Gewichtsreduzierung, innovative Aerodynamik- und Motoreneffizienzmaßnahmen, sowie die Entwicklung alternativer Antriebskonzepte und neuer Technologien ist nachhaltige Mobilität bereits heute erfahrbar.
Dem Leitgedanken von BMW EfficientDynamics folgend – weniger Emissionen, mehr Fahrfreude – entwickelt BMW i neue visionäre Fahrzeugkonzepte und Technologien für die Mobilität von morgen. Dabei greift BMW i auf eine Vielzahl von bereits bestehenden BMW EfficientDynamics Technologien zurück. Aber BMW i geht noch einen Schritt weiter: BMW i verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz mit für Elektro-Mobilität maßgeschneiderten Fahrzeugkonzepten, dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette und einer ganzen Reihe von ergänzenden Mobilitätsdienstleistungen. Damit verändert BMW i das Verständnis von individueller Mobilität auf visionäre Art und Weise.
Mit zwei neuen Fahrzeugkonzepten erschafft BMW i eine neue Welt visionärer Mobilität. Auf der einen Seite der BMW i3 Concept, bisher als Megacity Vehicle bekannt, der als erstes rein elektrisch angetriebenes und in Serie produziertes BMW Fahrzeug gezielt auf die zukünftigen Mobilitätsanforderungen im städtischen Bereich ausgerichtet ist und als erstes „Premium-Elektrofahrzeug" typische BMW Attribute zukunftsweisend interpretiert. Auf der anderen Seite der BMW i8 Concept, ein Sportwagen der neuesten Generation: Fortschrittlich, intelligent und innovativ. Durch sein einzigartiges eDrive PlugIn-Hybrid-Antriebskonzept vereint er einen Verbrennungsmotor und einen Elektroantrieb zu einem außergewöhnlichen Fahrerlebnis – und das bei äußerst niedrigem Verbrauch und geringen Emissionen.
eDrive - Ein elektrisierendes Fahrerlebnis.
Dank der eDrive-Technik kann Elektromobilität ein einzigartiges und atemberaubendes Fahrerlebnis bieten. Der Elektroantrieb eDrive besteht aus einem extrem agilen, von BMW entwickelten und gebauten Elektromotor, einer innovativen Akku-Technologie sowie einem intelligenten Motormanagementsystem.
Das volle Drehmoment des Elektromotors ist aus dem Stand heraus verfügbar und die Beschleunigung wird unterbrechungsfrei bis zur Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs aufrechterhalten. Dadurch sind unsere Elektro-Fahrzeuge extrem agil und bieten einen enormen Fahrspaß. Die Lithium-Ionen-Batteriezellen sowie das Motormanagementsystem sind bis ins kleinste Detail optimiert, was zu einer erheblichen Steigerung von Reichweite und Leistung des Fahrzeugs führt.
Ein weiterer großer Vorteil des eDrive ist, dass keinerlei lokale Emissionen auftreten. Da Elektromotoren elektrischen Strom anstelle von Kraftstoff zur Erzeugung der Antriebskraft nutzen, entstehen keine klimaschädlichen Gase, wenn reine Elektro-Fahrzeuge und PlugIn-Hybrid-Modelle im Elektromodus betrieben werden. Wenn die Energie für den Antrieb des Fahrzeugs aus erneuerbaren Quellen stammt, beispielsweise aus Wind‑ oder Wasserkraft, verhalten sich rein elektrisch betriebene Fahrzeuge klimaneutral und erhalten die natürlichen Ressourcen.
Das LifeDrive Konzept - Maßgeschneidertes Fahrzeugdesign.
Entgegen dem bisherigen Vorgehen des so genannten „Conversion"-Ansatzes, bei dem die elektrischen Komponenten in ein Fahrzeug integriert werden, das ursprünglich für den Einsatz mit Verbrennungsmotor konzipiert war, zielt die innovative LifeDrive-Architektur der BMW i Fahrzeuge gezielt auf die technischen Anforderungen des Elektroantriebs ab.
Elektromotor und Akku können so platzsparend untergebracht werden, und gemeinsam mit intelligenter Leichtbauweise und innovativem Materialeinsatz lässt sich die Elektrifizierung eines Fahrzeugs so ohne aufwändige Überarbeitungen und vor allem gewichtsneutral realisieren. Die LifeDrive-Architektur kombiniert damit ein niedriges Gesamtgewicht für maximale Reichweite mit großzügigem Raumangebot, souveränen Fahreigenschaften sowie hoher Sicherheit.

Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit selbsttragender Karosserie besteht die LifeDrive-Architektur grundsätzlich aus zwei getrennten, von einander unabhängigen funktionalen Einheiten. Das „Drive"-Modul integriert die eDrive-Technologie, das Fahrwerk sowie Struktur- und Crashfunktionen in einer hauptsächlich aus Aluminium bestehenden Konstruktion. Der Gegenpart, das „Life"-Modul, besteht hauptsächlich aus einer hochfesten und sehr leichten Fahrgastzelle aus kohlenstofffaser-
verstärktem Kunststoff (CFK). Der großflächige Einsatz dieses Werkstoffs macht das Life-Modul sehr leicht und ermöglicht eine erheblich

höhere Reichweite bei gleichzeitig besseren Fahrleistungen. Mit diesem innovativen Konzept verleiht die BMW Group den Themen Leichtbau, Fahrzeugarchitektur und Crashsicherheit eine völlig neue Dimension. Ähnlich wie in einem Formel-1-Cockpit sorgt das Life-Modul für eine äußerst stabile Fahrgastzelle. Bei Pfahlcrashes, Seitenaufprall- oder Überschlagszenarien haben sich die beeindruckenden, die Sicherheit verbessernden Eigenschaften des extrem robusten Materials gezeigt.
CFK: Extrem leicht und hochgradig stabil.
CFK ist das perfekte Material für Fahrzeuge in Leichtbauweise, denn es ist extrem stabil und leicht: Stabil wie Stahl, dabei aber ca. 50 % leichter. Nicht einmal das viel leichtere Aluminium kann da mithalten (zum Vergleich: Aluminium ist nur 30 % leichter).
Das Life-Modul der BMW i Fahrzeuge besteht ausschließlich aus CFK. Es garantiert den Autos eine größere Reichweite, optimale Sicherheit und BMW typische Fahrleistungen. Außerdem ist CFK extrem rost- und korrosionsbeständig und bietet so eine sehr viel längere Lebensdauer als beispielsweise herkömmliche Stahlstrukturen.
Das Geheimnis dieses hochfesten Werkstoffes sind die Kohlenstofffasern, die sehr reißfest und dadurch entlang der Faserrichtung äußerst belastbar sind. Diese Fasern werden in eine Gitterstruktur eingewoben und in eine Kunststoff-Matrix eingebettet, so dass der Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff CFK entsteht. Im trockenen harzfreien Zustand kann CFK fast wie Textilstoff verarbeitet werden und ermöglicht deshalb ein hohes Maß an Flexibilität bei der Formung. Der Verbundwerkstoff CFK erhält seine stabile und endgültige Form erst nach Aushärtung des in das Gitternetz injizierten Harzes.
Die erste Massenproduktion von CFK.
Der Einsatz dieses Hightech-Materials für die Großserienproduktion eines Fahrzeugs – wie den BMW i3 und BMW i8 – ist bisher einzigartig, denn zuvor hielt man CFK für zu teuer und für noch nicht flexibel genug in der Verarbeitung. Doch nach über zehn Jahren intensiver Forschungsarbeit und Erfahrung in der Fertigung entwickelt und produziert die BMW Group nunmehr zusammen mit SGL Automotive Carbon Fibres Kohlenstofffasern sowie Kohlenstofffaserplatten. In Moses Lake, USA, wird zurzeit eine ultramoderne und mit erneuerbaren Energien betriebene Produktionsanlage für Kohlenstofffasern gebaut. Nach einer dreimonatigen Testphase wird noch 2011 die Produktion von Kohlenstofffasern beginnen, die dann im BMW Joint-Venture-Werk in Wackersdorf (Deutschland) verarbeitet werden.
Inspirierendes Design.
BMW i steht für visionäre Automobile und ein neues Verständnis von Premium-Mobilität mit einer konsequenten Ausrichtung auf Nachhaltigkeit.
Im inspirierenden Design der Fahrzeuge wird dies sichtbar und erlebbar. Es galt, innovative Technologie authentisch zu visualisieren und Werte wie Leichtigkeit, Sicherheit und Effizienz auf die beiden Fahrzeuge BMW i3 Concept und BMW i8 Concept zu übertragen. Diese Grundwerte drücken sich im Design der Fahrzeuge zum einen durch große transparente Flächen und viel Licht im Innenraum, einen kraftvollen Gesamteindruck und aerodynamische Elemente wie Anlaufflächen, Abrisskanten sowie luftdurchströmte Elemente aus. Gleichzeitig schaffen die beiden Fahrzeuge BMW i3 Concept und BMW i8 Concept durch ihre eigene Interpretation bekannter BMW Designmerkmale eine klare Verbindung zur Muttermarke BMW.
Das Außen-Design.
Die Fahrzeuge von BMW i kennzeichnet vor allem ihr zweckmäßiger Grundaufbau, die LifeDrive-Architektur. Dabei beherbergt das Life-Modul aus CFK den Fahrgastraum, während das Drive-Modul alle fahrrelevanten Funktionen umfasst. Diese charakteristische Zweiteilung findet sich auch im Design der Fahrzeuge wieder: Teilweise eingekleidet von seitlichen Panelen sind die beiden Module deutlich erkennbar, dazwischen schaffen ausdruckstarke Flächen und präzise Linien einen harmonischen Übergang zwischen beiden. Dieses Überlappen und Ineinandergreifen von Flächen und Linien, in der BMW i Sprache das so genannte „Layering", bestimmt sowohl das Außen- als auch Innen-Design beider Fahrzeuge.
Aerodynamik und Design.
Aerodynamik ist ein wichtiger Bestandteil von effizienter Mobilität und damit von BMW i, und spiegelt sich daher auch bewusst im Außen-Design der beiden Concept-Modelle wider. Der aerodynamisch optimierte „Streamflow" bezeichnet eines der markantesten Designthemen der BMW i Fahrzeuge.
Die spezielle dreidimensionale Ausformung des Streamflow beim BMW i8 Concept verbessert dessen aerodynamische Effizienz. Darüber hinaus ist der Fahrzeugunterboden bei beiden Fahrzeugen nunmehr vollständig verkleidet und glattflächig gehalten, um verbrauchserhöhenden Luftwirbeln unter dem Fahrzeug entgegenzuwirken. Weitere aerodynamische Elemente sind die „AirCurtains", die für eine optimale Umströmung der Radhäuser sorgen, sowie die sogenannten „Aeroflaps" im Schwellerbereich hinter den Vorderrädern. Beide Maßnahmen reduzieren den Luftwiderstandsbeiwert der Fahrzeuge deutlich und steigern so die Effizienz und damit auch die Reichweite im reinen Elektro-Betrieb.
Einheit von Außen und Innen.
Eine besondere Verbindung zwischen den Fahrzeugen sowie zwischen Innen und Außen schafft das Farb- und Materialkonzept. Dominierende Farben beim Außen-Design sind der helle Silberfarbton „Silver Flow" und „High-gloss Black". Der leicht bläuliche, helle Silber-Farbton bringt das technische, moderne Außen-Design der Fahrzeuge sehr gut zur Geltung und setzt sich stark von den schwarz lackierten Flächen ab. Kontrastierende Akzente in Stream Blue, einem hellen, kräftigen Blauton, visualisieren die Effizienz der Fahrzeuge (sowohl innen als auch außen). Die Farbe findet sich außen im Logo, im nierenförmigen Kühlergrill, im Schweller und in der Heckschürze wieder. Im Innenraum diskreter eingesetzt, strahlt die Farbe Stream Blue dezent aus dem Logo im Lenkrad, von den Sitznähten sowie zwischen den Lederflächen und Strukturschichten des Lenkrads, den Anzeigen und Displays. Die Farben im Inneren geben ein deutlich wärmeres Bild und stehen damit in angenehmem Kontrast zur technischen Kühle des Äußeren. Das gebrochene Weiß „Porcelain White" der Schutzschicht aus Kunststoff und der warme dunkelbraune Lederfarbton „Mocha Brown" erzeugen eine moderne, behagliche Atmosphäre.
Nachhaltigkeit im Innenraum.
Die Innenräume beider Fahrzeuge zeichnen sich durch den erstmalig sichtbaren Einsatz von nachwachsenden und natürlich behandelten Rohstoffen aus. Vor allem der BMW i3 Concept setzt hinsichtlich der Verwendung nachhaltiger Materialien neue Maßstäbe. Neben dem großflächigen Einsatz von Naturfasern und natürlich gegerbtem Leder bestehen 25 Prozent des Gewichts des im Innenraum verwendeten Kunststoffs aus recyceltem Material oder nachwachsenden Rohstoffen.
Intelligente Mobilität.
BMW i denkt über das Fahrzeug hinaus – Mobility Services.
Integraler Bestandteil von BMW i ist neben den Fahrzeugen ein zusätzliches Angebot von umfassenden und maßgeschneiderten Mobilitätsdienstleistungen, die auch unabhängig vom Fahrzeug selbst genutzt werden können. Im Fokus stehen dabei beispielsweise Lösungen zur besseren Nutzung vorhandenen Parkraums, intelligente Navigationssysteme mit ortsabhängigem Informationsangebot, eine intermodale Routenplanung sowie Premium Carsharing. Neben selbst entwickelten Serviceangeboten setzt BMW i auf Kooperationen mit Partnerunternehmen sowie auf strategische Kapitalbeteiligungen bei Anbietern von Mobilitätsdienstleistungen. Zu diesem Zweck wurde die BMW i Ventures gegründet. Ziel der Gesellschaft ist es, das Produktportfolio von BMW i durch Investitionen in Dienstleistungsanbieter mit einem hohen Potenzial, wie „MyCityWay" oder „ParkatmyHouse" zu erweitern.
„Vorausschauender Frontschutz".
In beiden Fahrzeuge bietet der „vorausschauende Frontschutz" aktive Sicherheit, indem er hilft Unfälle zu vermeiden bzw. Unfallfolgen abzumildern. Das System erkennt über den gesamten Geschwindigkeitsbereich drohende Kollisionen mit vorausfahrenden Fahrzeugen und warnt den Fahrer rechtzeitig, so dass dieser seine Geschwindigkeit stark reduzieren und im Idealfall einen Unfall noch vermeiden kann. Im Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 60 km/h kann das System neben Fahrzeugen nun auch Fußgänger erfassen und den Fahrer im Falle einer drohenden Kollision zusätzlich zur Warnung mit einer automatischen Gefahrenbremsung unterstützen.
Fahrerassistenzsysteme speziell für die Stadt – Parkassistent und Stauassistent.
Hinsichtlich des hauptsächlichen Einsatzgebietes des BMW i3 Concept in der Stadt bietet das Fahrzeug zwei weitere Fahrerassistenzsysteme: Den Parkassistenten und den Stauassistenten. Der Parkassistent macht das Einparken noch komfortabler und nimmt dem Fahrer den Einparkvorgang vollständig ab. Er gibt selber automatisch Gas und bremst und wechselt bei Bedarf beim mehrzügigen Einparken auch selbsttätig die Fahrtrichtung.
Stauassistent – „Mit dem Strom schwimmen".
Vor allem in Großstadtmetropolen gehören Stau und zähfließender Verkehr mittlerweile zum Alltag auf den Straßen. Der Stauassistent entlastet den Fahrer in solch eintönigeren Verkehrssituationen und erlaubt ihm, „mit dem Strom zu schwimmen" und gleichzeitig entspannter ans Ziel zu kommen. Der Stauassistent hält den gewünschten Abstand zum Vorderfahrzeug, regelt im dichten Verkehr auch die Geschwindigkeit selbsttätig bis zum Stillstand und lenkt das Fahrzeug auch aktiv mit. Dadurch ist das Fahrzeug in der Lage, den Fahrer beim Spurhalten bei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h zu unterstützen – vorausgesetzt dieser hat mindestens eine Hand am Lenkrad.
Die Remote-Funktionen von BMW i.
Dank mobiler Endgeräte beschränkt sich die digitale Welt schon lange nicht mehr auf den Computer zu Hause, sondern findet immer mehr auch an vielen anderen Orten wie auch unterwegs statt – und durch die anwendungsbasierte Integration mobiler Endgeräte im Rahmen von BMW ConnectedDrive nun auch im Fahrzeug.

So erlaubt die nahtlose Integration von anwendungsbasierten Remote-Funktionen, dass man mit seinem Smartphone auf das Fahrzeug zugreifen, dieses per Fernbedienung von außen ver- bzw. entriegeln, sein Fahrzeug per CarFinder lokalisieren oder Suchen über die Google Lokale Suche durchführen kann.
Beim BMW i3 Concept und BMW i8 Concept ergänzen neue, speziell auf Elektrofahrzeuge ausgerichtete Funktionen die bereits bekannten Remote-Funktionen von BMW ConnectedDrive. Diese spezifischen E-Fahrzeugfunktionen umfassen sowohl die ferngesteuerte Ladekontrolle und das Aufladen des Akkus als auch die Steuerung der thermischen Vorbereitung von Akku und Innenraum per Fernbedienung. Die Ladesteuerung ermöglicht dem Nutzer das Starten des Ladevorgangs zu einem Zeitpunkt, der über die eingestellte Abfahrtszeit festgelegt wird. Über diese Funktion kann der Nutzer außerdem jederzeit den Ladezustand des Akkus einsehen sowie die noch benötigte Zeit bis zur vollständigen Aufladung des Akkus. Auch die Art des Stroms kann der Fahrer frei wählen - von besonders sauber bis besonders günstig.
Nachhaltigkeit bei BMW i.
Seit den frühen 1970er Jahren prägt Nachhaltigkeit das Denken und Handeln der BMW Group. Seitdem wurden zahlreiche Produktionsprozesse optimiert und viele innovative BMW EfficientDynamics Technologien in den Fahrzeugen eingebaut und haben so zur deutlichen Reduzierung von Emissionen bei der Herstellung und beim Betrieb von Automobilen beigetragen.
Nachhaltigkeit bedeutet aber nicht nur umweltschonend zu handeln. Für die BMW Group hat Nachhaltigkeit drei Dimensionen: eine ökologische, eine wirtschaftliche und eine soziale. Wie erfolgreich die BMW Group mit ihren Maßnahmen zur Erhöhung der Nachhaltigkeit ist, zeigt nicht zuletzt der Dow Jones Sustainability Index: 2010 führte die BMW Group diese Rangliste zum sechsten Mal in Folge an und war damit erneut das nachhaltigste Unternehmen in der Automobilbranche.
Für BMW i spielt Nachhaltigkeit eine herausragende Rolle. Der Anspruch von BMW i ist die Gestaltung von Nachhaltigkeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Für die Fahrzeuge von BMW i wurden deshalb bereits in den frühen Strategie- und Konzeptionsphasen eindeutige und verbindliche Nachhaltigkeitsziele festgelegt. Angefangen beim Einkauf, über die Entwicklung und Produktion bis hin zum Vertrieb wurden alle drei Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt.
Wie erfolgreich die Implementierung der Nachhaltigkeitsziele gelungen ist, zeigt eindrucksvoll der BMW i3 Concept: Unter der Annahme eines europäischen Strom-Mixes (EU 25) weist der BMW i3 Concept über den gesamten Lebenszyklus mindestens ein Drittel weniger Treibhauspotenzial (CO2e) auf als ein sehr effizientes Fahrzeug aus dem gleichen Segment mit Verbrennungsmotor. Wird das Fahrzeug mit aus regenerativer Energie gewonnenem Strom betrieben, kann das Treibhauspotenzial sogar um deutlich mehr als 50 Prozent gesenkt werden. Erreicht wird dies durch viele innovative Einzelmaßnahmen im Entwicklungs‑, Produktions- und Recyclingprozess, wobei auch Lösungen aus dem Lieferantennetzwerk mit eingeflossen sind. Damit setzt BMW i neue Maßstäbe für den Begriff Nachhaltigkeit – über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.
Leipzig. Die Fabrik für die Mobilität der Zukunft.
Das erste Produktionszentrum für emissionsfreie Fahrzeuge in Deutschland ist ein BMW Werk: unser Standort in Leipzig. Bis 2013 werden ca. 400 Millionen Euro in die Produktion des BMW i3 investiert und ungefähr 800 neue Arbeitsplätze entstehen.
Im März 2011 wurde mit der Erweiterung der Leipziger High-Tech-Fabrik zu einem Elektromobilitäts-Produktionszentrum begonnen. Der erste Schritt besteht im Bau des Gebäudes, in dem nach Fertigstellung CFK–Bauteile (Bauteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff) hergestellt werden. Hier werden aus dem gleichzeitig extrem leichten sowie hochstabilen Werkstoff Karosserieteile geformt.
Anschließend wird ein weiteres Gebäude für die Herstellung von Kunststoffteilen errichtet und zusätzlich kommen im weiteren Verlauf dieses Jahres zwei weitere Fertigungshallen hinzu. In diesen neuen Hallen werden die Karosserien von BMW i3 und BMW i8 zusammengesetzt, ausgestattet und anschließend mit dem Drive-Modul vereint. Im Jahr 2013 werden die ersten in den neuen Gebäuden produzierten Fahrzeuge von den Fließbändern rollen.
Update: Genau nach Zeitplan fand am 26. Oktober 2011 das offizielle Richtfest für das BMW-Werk Leipzig statt. Auf der Veranstaltung waren auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Leipziger Bürgermeister Burkhard Jung anwesend. Ab 2013 wird der BMW i3 – und ein Jahr später auch der BMW i8 – in diesem modernen, höchst effizienten Werk gebaut, das mit Strom aus vier eigenen Windrädern betrieben werden wird.
BMW Werk Landshut ist bereit für die CFK-Fertigung.
Das BMW Werk in Landshut startet mit der Fertigung von Bauteilen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) für das Fahrzeug der Zukunft – im neuen CFK Innovations- und Produktionszentrum mit 100 neuen Mitarbeitern und mit Energieeinsparungen auf Rekordniveau.
Am 2. März 2012 wurde das BMW-Fertigungswerk für kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) eingeweiht. Das neue CFK Innovations- und Produktionszentrum in Landshut wird ultraleichte Carbon-Bauteile fertigen. Diese werden etwa ein Drittel der Karosserie-Komponenten der BMW i-Modelle ausmachen, deren Fertigung im Jahr 2013 beginnt.
„Carbon ist für uns ein wichtiges Hightech-Material der Zukunft“, so Dr. Herbert Diess, Vorstandsmitglied der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. „Wir glauben an diesen Werkstoff – und wir haben hier eine Vorreiterrolle.“
Das neue Werk wurde in nur acht Monaten nach dem ersten Spatenstich im Juli 2010 fertiggestellt. Es setzt durch seine deutlich geringere Nutzung von Primärenergie ökologische Standards – der Energieverbrauch liegt 25 % unterhalb der gesetzlichen Vorgaben.
Das neue Werk schafft auch 100 neue Arbeitsplätze in der CFK-Fertigung. Das BMW Werk in Landshut beschäftigt insgesamt etwa 3.000 Arbeitnehmer und ist seit 10 Jahren auf Carbon spezialisiert.
BMW i und Bridgestone.
Entwicklung eines einzigartigen Reifens für ein einzigartiges Fahrzeug.
Als der BMW i Concept Bridgestone vorgestellt wurde, war sofort klar, dass ein einzigartiger Reifen erforderlich sein würde, um die erwarteten Leistungsziele zu erfüllen.
Die BMW i Fahrzeuge verfügen über einzigartige technische Eigenschaften. Hierzu zählen beispielsweise die Leichtbauweise sowie eine Gewichtsverteilung, die sich von anderen Fahrzeugen unterscheidet. Bei der Entwicklung von passenden Reifen sind diese Faktoren zu berücksichtigen.



